EMDR-Therapie – Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Psychotherapie in Mörlenbach, Weinheim & Umgebung der Bergstraße 

Was ist EMDR ?

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) – auf Deutsch „Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen“ – wurde von der Psychologin Dr. Francine Shapiro entwickelt.
Seit den 90er Jahren wird EMDR erfolgreich in der Traumatherapie eingesetzt und hilft bei verschiedenen psychischen Problemen sowie im Coachingbereich. 

Wie funktioniert EMDR?

  • Zielgerichtete Verarbeitung: Du identifizierst belastende Erinnerungen, die dich aktuell belasten.
  • Bewegungsanweisungen: Geführte Augenbewegungen oder andere bilaterale Stimulation (z. B. Töne oder sanfte Berührungen) helfen dir, dich auf diese Erinnerungen zu konzentrieren.
  • Desensibilisierung: Die emotionale Intensität der Erinnerungen wird verringert, sodass du sie mit neuen, weniger belastenden Gefühlen verarbeiten kannst.
  • Neubewertung: Du entwickelst neue Einsichten und Perspektiven, die dein emotionales Wohlbefinden stärken. 

Vorteile von EMDR

  • Schnelle Ergebnisse: Viele Klient:innen berichten von deutlichen Fortschritten und einer Reduktion der Symptome.
  • Ressourcenaktivierung: EMDR fördert die Aktivierung eigener Stärken und hilft, innere Ressourcen zu entdecken. 

EMDR in 8 Phasen:

EMDR besteht aus acht Phasen, die systematisch durchgeführt werden, um dich bestmöglich zu unterstützen: 


1. Anamnese und Behandlungsplanung 

    Umfassende Anamnese, Besprechung der aktuellen Probleme, belastender               Erinnerungen und Therapieziele. Erstellung eines individuellen 

    Behandlungsplan.       

2. Vorbereitung

     Einführung in den EMDR-Prozess und Techniken zur Stressbewältigung,  
     damit du während der Therapie sicher unterstützt bist. 

3. Bewertung

     Identifikation belastender Erinnerungen und negativer Überzeugungen      
     sowie Entwicklung gewünschter positiver Überzeugungen. 

4. Desensibilisierung

     Konzentration auf die belastende Erinnerung während der bilateralen                             Stimulation, um emotionale Belastung zu reduzieren.

5. Installation

     Verstärkung der positiven Überzeugung während der bilateralen Stimulation.
6. Körperliche Überprüfung

     Aufmerksamkeit auf körperliche Empfindungen; ggf. erneute                                           Desensibilisierung bei Spannungen.

7. Abschluss 
     Rückführung in einen stabilen emotionalen Zustand und Besprechung von             Techniken zur Selbstregulation.

8. Neubewertung

     Überprüfung des Fortschritts in der nächsten Sitzung; Reflexion der                            Veränderung von Gedanken und Gefühlen. 


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Diese strukturierte Vorgehensweise ermöglicht es, belastende Erlebnisse effektiv zu verarbeiten und die emotionale Gesundheit zu fördern.

"Ich unterstütze dich gerne bei deinen Fragen zur EMDR-Therapie."


Herzliche Grüße,
Marina Grüber

Heilpraktikerin für Psychotherapie